Ein Leuchtturm. Orientierung im Unbekannten, Ambivalenten, Paradoxen. Sinnbild wegweisender Literatur, langbärtiger Weisheiten und erhobener Zeigefinger. Ein invertierter Leuchtturm: Aus- und Aufbruch. Hinein ins Nebelweiß zwischen den Zeilen – fernab der engen Blase scheinbarer Gewissheiten, die sich als Irrlichter entpuppen mögen.
Was mich als Leser wie Autor fasziniert, sind Schiffbruchgeschichten, Axtgeschichten, Tauchfahrten ins Phantastische jenseits von dogmatischem Realismus, [Post-]Modernismus und Ismen überhaupt. Resonanz mit Dissonanzen: Perspektiven im Perspektivlosen. Leben im Leerraum. Utopische Dystopien.

Roter Faden meiner Erzählungen sind Menschen als spielerische Wesen („Homo Ludens“) in Extremsituationen. Ich mag es, fatalen Konfigurationen ihren Lauf zu lassen und zu sehen, was bleibt. Wenn man Gott spielt und sich dabei verzettelt. Wenn Unsterblichkeit ins soziale Abseits führt. Wenn Moorleichen zum Lichtblick werden, wenn man versehentlich ein Zombie-Mammut weckt. Wenn man im 21. Jahrhundert vor Netflix strandet. Gedankenspiele mit Plot; für Alle und Keinen.
Falls Sie sich angesprochen fühlen, kosten Sie meine Bücher oder Filme. Zur theoretischen Würze empfehle ich die Fachtexte. Sie finden das ganze Buffet unter Projekte.