No Rest

No Rest ist ein Kartenspiel, an dessen Entwicklung ich während meines Bachelorstudiums mitgewirkt habe. An seiner Umsetzung waren insgesamt zehn Studierende beteiligt, mein Beitrag belief sich auf Gamedesign und Storytellings – zudem war ich für die Erstellung der im Spiel verwendeten Piktogramme verantwortlich.

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Jeder der fünf bis zehn Spieler übernimmt die Kontrolle eines Charakters mit individuellen Fähigkeiten und Ressourcen, wie etwa der „Bäuerin“, des „Holzfällers“ oder der „Werwolfjägerin“. Gemeinsam versuchen sie, ein Spielfeld aus zufällig ausgelegten Ereigniskarten zu durchqueren. Dabei gilt es, per Mehrheitsentscheidung gemeinsam Kurs zu setzen und verschiedene Abenteuer zu bewältigen – doch die Vorräte sind knapp und jeder Charakter hat andere Stärken. Nicht alle werden überleben und es gilt, Intrigen zu spinnen und Bündnisse zu schließen: obwohl gemeinsam gegen das Spiel gespielt wird, gewinnt letztendlich nur, wer bis zum Ende mitspielt.

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No Rest ist eine Art Endzeit-Märchen: Nachdem das während des Dritten Weltkrieges als Biowaffe eingesetzte Werwolfsvirus außer Kontrolle geraten ist, kämpfen die letzten Menschen in einer von Bestien beherrschten Wildnis ums Überleben. Nur wenige Kolonien halten dem Ansturm stand, verteidigt von den „Rotmänteln“: Einem Zusammenschluss aus religiösen Fanatikern, paramilitärischen Einheiten und Werwolfsjägern. Dennoch fällt eine Kolonie nach der anderen und den Überlebenden – in deren Rolle die Spieler schlüpfen – bleibt nichts übrig, als sich bis zur nächsten Festung durchzuschlagen…

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